Willkommen beim Schweizerischen Pontonier-Sportverband
Der Schweiz. Pontonier-Sportverband mit seinen zugehörigen Vereinen sind Mitglied bei der Swiss Olympic Association und werden massgebend vom Lehrverband Genie/Rettung unterstützt.
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Schlauchbootunfall auf der Kander
Zuerst einmal möchten wir unserer Betroffenheit zum Unfall und dem tragischen Ausgang Ausdruck verleihen. Den leidgeplagten Familien und Angehörigen der verunfallten Personen wünschen wir viel Kraft für die Zukunft.
Wie bereits der Zentralpräsident, Walter Andrey, kurz vor dem Rangverlesen beim Wettfahren in Murgenthal vom 14./15. Juni 2008 erwähnt hat, ist das Ereignis, vor allem aber auch die Umstände, die dazu führten, für uns Pontoniere wie für viele andere Personen und Institutionen wohl auch, völlig unerklärlich. Es liegt uns aber fern dazu Mutmassungen anzustellen. Dies ist Sache der Ermittlungsbehörden.
Der Schweizerische Pontonier-Sportverband wurde in den Tagen nach dem Unfall und auch heute noch rege von den Medien kontaktiert. Die Fragen sind sehr vielseitig. Leider mussten wir auch feststellen, dass weniger gut recherchierte Berichte veröffentlicht wurden, welche die Organisation der Pontoniere ins falsche Licht rücken. So zum Beispiel titelt ein Blatt mit einer Aussage: „Pontoniervereine können tun und lassen, was sie wollen.“
Als militärischer Dachverband und Mitglied der Swiss Olympic ist dem ganz und gar nicht so. Sämtliche Aktivitäten, u.a. auch Bootsfahrten, sind melde- und bewilligungspflichtig.
Mit nachfolgenden Bemerkungen möchten wir Pontoniere einige Unklarheiten und Bemerkungen, welche in der Presse oder auch persönlich an uns Pontoniere herangetragen wurden, kommentieren:
Der Pontonier/die Pontonier-Sektionen/der Schweiz. Pontonier-Sportverband
Der Schweizerische Pontonier-Sportverband (SPSV) mit seinen 41 angeschlossenen Sektionen ist eine eigenständige Institution, welche Mitglied der Swiss Olympics ist. Zugleich ist der SPSV ein militärischer Dachverband. Material und Boote werden vom Militär zu Verfügung gestellt, um die Vor- und Ausserdienstliche Ausbildung wahrzunehmen.
Es gibt in der Schweiz andere Vereine/Institutionen, welche v.a. Boote/Weidlinge vom Militär für den Sport zur Verfügung gestellt bekommen. Das sind jedoch Vereine und Verbände, die mit den Pontonieren oder dem Pontonier-Sportverband gar nichts zu tun haben. Es ist also falsch, in jeder Beziehung von „Pontonieren“ zu sprechen, wenn Armeeschlauchboote, Übersetzboote oder Weidlinge im Spiel sind.
Schlauchboote der Armee/Schlauchboot-Fahrten
Es ist richtig, dass die Pontoniere denselben Schlauchboot-Typ (M6) wie er bei der Fahrt auf der Kander verwendet wurde, einsetzen. Diese Schlauchboote haben einen dicken, elastischen Gummiboden. Beim Aufbau wird darauf ein beweglicher Rost aus Kunststoffrohren gelegt (nicht fest verbunden mit dem Boden). Früher waren es Roste aus Holz. Auch diese waren beweglich.
Der Pontonier - eine ausgebildete Fachperson
Die meisten Mitglieder in den Pontonier-Sektionen sind ausgebildete Pontoniere. Die Einschätzung von Wasserläufen, Flussabschnitte, Gefahren usw., ist somit das „tägliche Brot“ eines Pontoniers. Die Wettkämpfe, die jedes Jahr stattfinden, dienen einerseits der sportlichen Ertüchtigung, der Kameradschaft und eben auch der Technik im Wasserfahren. Nicht selten werden mehrere Stunden vor dem eigenen Start am Wettkampf die Flussläufe, die Wellen, die Strudel usw. studiert, um diese dann mit der richtigen Technik und so rasch und so sicher als möglich bewältigen zu können.
Die Pontoniere werden während vielen Wochen an Geniematerial der Armee ausgebildet. Dazu gehört vereinzelt auch das Betreiben eines Schlauchbootes. Ein Pontonier besitzt also eingehende Kenntnisse über das verwendete Material und weiss, wo und wie es eingesetzt werden kann und darf. Wichtiger Punkt dabei ist, dass ein Pontonier nie einen Flussabschnitt befahren wird, welcher nicht zuerst rekognosziert wurde oder, wenn nicht möglich, mit örtlichen Fachpersonen besprochen und beurteilt wurde. Zusätzlich gelten für die Pontonier-Sektionen die einschlägigen Reglemente und Weisungen des Militärs. Die Pontoniere sind mit diesen Unterlagen vertraut. Fahrten werden nur unter Berücksichtigung dieser Informationen unternommen.
Jungpontonierlager auf dem Kander-Delta/Schlauchbootfahrten auf der Kander
Das Jungpontonierlager wird dieses Jahr schon zum 52. Mal auf dem Kander-Delta am Thunersee abgehalten. Das Lager, nur weil es auf dem Kander-Delta stattfindet, in Zusammenhang mit Schlauchbootfahrten auf der Kander zu bringen, ist nicht nachvollziehbar. Im Jungpontonierlager werden wohl jedes Jahr, sofern die Bedingungen es zulassen, Schlauchbootfahrten mit dem Schlauchboot Typ M6 unternommen. Dies aber niemals auf der Kander sondern auf dem Aare-Abschnitt zwischen Thun und Bern, welcher keine Schwellen mit Wasserwalzen oder sonstigen, gefährlichen Hindernissen aufweist. Zudem ist diese Strecke allen Leiterinnen und Leitern bekannt.
Wir hoffen, mit diesen Ausführungen etwas Klarheit geschaffen zu haben. Wir Pontoniere pflegen Vor- und Ausserdienstliche Tätigkeiten nach Weisungen, Verordnungen und Reglementen des VBS. Zudem haben wir uns mit unseren Statuten und der Mitgliedschaft bei der Swiss Olympic Association klar positioniert.
Schweizerischer Pontonier-Sportverband
Wie bereits der Zentralpräsident, Walter Andrey, kurz vor dem Rangverlesen beim Wettfahren in Murgenthal vom 14./15. Juni 2008 erwähnt hat, ist das Ereignis, vor allem aber auch die Umstände, die dazu führten, für uns Pontoniere wie für viele andere Personen und Institutionen wohl auch, völlig unerklärlich. Es liegt uns aber fern dazu Mutmassungen anzustellen. Dies ist Sache der Ermittlungsbehörden.
Der Schweizerische Pontonier-Sportverband wurde in den Tagen nach dem Unfall und auch heute noch rege von den Medien kontaktiert. Die Fragen sind sehr vielseitig. Leider mussten wir auch feststellen, dass weniger gut recherchierte Berichte veröffentlicht wurden, welche die Organisation der Pontoniere ins falsche Licht rücken. So zum Beispiel titelt ein Blatt mit einer Aussage: „Pontoniervereine können tun und lassen, was sie wollen.“
Als militärischer Dachverband und Mitglied der Swiss Olympic ist dem ganz und gar nicht so. Sämtliche Aktivitäten, u.a. auch Bootsfahrten, sind melde- und bewilligungspflichtig.
Mit nachfolgenden Bemerkungen möchten wir Pontoniere einige Unklarheiten und Bemerkungen, welche in der Presse oder auch persönlich an uns Pontoniere herangetragen wurden, kommentieren:
Der Pontonier/die Pontonier-Sektionen/der Schweiz. Pontonier-Sportverband
Der Schweizerische Pontonier-Sportverband (SPSV) mit seinen 41 angeschlossenen Sektionen ist eine eigenständige Institution, welche Mitglied der Swiss Olympics ist. Zugleich ist der SPSV ein militärischer Dachverband. Material und Boote werden vom Militär zu Verfügung gestellt, um die Vor- und Ausserdienstliche Ausbildung wahrzunehmen.
Es gibt in der Schweiz andere Vereine/Institutionen, welche v.a. Boote/Weidlinge vom Militär für den Sport zur Verfügung gestellt bekommen. Das sind jedoch Vereine und Verbände, die mit den Pontonieren oder dem Pontonier-Sportverband gar nichts zu tun haben. Es ist also falsch, in jeder Beziehung von „Pontonieren“ zu sprechen, wenn Armeeschlauchboote, Übersetzboote oder Weidlinge im Spiel sind.
Schlauchboote der Armee/Schlauchboot-Fahrten
Es ist richtig, dass die Pontoniere denselben Schlauchboot-Typ (M6) wie er bei der Fahrt auf der Kander verwendet wurde, einsetzen. Diese Schlauchboote haben einen dicken, elastischen Gummiboden. Beim Aufbau wird darauf ein beweglicher Rost aus Kunststoffrohren gelegt (nicht fest verbunden mit dem Boden). Früher waren es Roste aus Holz. Auch diese waren beweglich.
Der Pontonier - eine ausgebildete Fachperson
Die meisten Mitglieder in den Pontonier-Sektionen sind ausgebildete Pontoniere. Die Einschätzung von Wasserläufen, Flussabschnitte, Gefahren usw., ist somit das „tägliche Brot“ eines Pontoniers. Die Wettkämpfe, die jedes Jahr stattfinden, dienen einerseits der sportlichen Ertüchtigung, der Kameradschaft und eben auch der Technik im Wasserfahren. Nicht selten werden mehrere Stunden vor dem eigenen Start am Wettkampf die Flussläufe, die Wellen, die Strudel usw. studiert, um diese dann mit der richtigen Technik und so rasch und so sicher als möglich bewältigen zu können.
Die Pontoniere werden während vielen Wochen an Geniematerial der Armee ausgebildet. Dazu gehört vereinzelt auch das Betreiben eines Schlauchbootes. Ein Pontonier besitzt also eingehende Kenntnisse über das verwendete Material und weiss, wo und wie es eingesetzt werden kann und darf. Wichtiger Punkt dabei ist, dass ein Pontonier nie einen Flussabschnitt befahren wird, welcher nicht zuerst rekognosziert wurde oder, wenn nicht möglich, mit örtlichen Fachpersonen besprochen und beurteilt wurde. Zusätzlich gelten für die Pontonier-Sektionen die einschlägigen Reglemente und Weisungen des Militärs. Die Pontoniere sind mit diesen Unterlagen vertraut. Fahrten werden nur unter Berücksichtigung dieser Informationen unternommen.
Jungpontonierlager auf dem Kander-Delta/Schlauchbootfahrten auf der Kander
Das Jungpontonierlager wird dieses Jahr schon zum 52. Mal auf dem Kander-Delta am Thunersee abgehalten. Das Lager, nur weil es auf dem Kander-Delta stattfindet, in Zusammenhang mit Schlauchbootfahrten auf der Kander zu bringen, ist nicht nachvollziehbar. Im Jungpontonierlager werden wohl jedes Jahr, sofern die Bedingungen es zulassen, Schlauchbootfahrten mit dem Schlauchboot Typ M6 unternommen. Dies aber niemals auf der Kander sondern auf dem Aare-Abschnitt zwischen Thun und Bern, welcher keine Schwellen mit Wasserwalzen oder sonstigen, gefährlichen Hindernissen aufweist. Zudem ist diese Strecke allen Leiterinnen und Leitern bekannt.
Wir hoffen, mit diesen Ausführungen etwas Klarheit geschaffen zu haben. Wir Pontoniere pflegen Vor- und Ausserdienstliche Tätigkeiten nach Weisungen, Verordnungen und Reglementen des VBS. Zudem haben wir uns mit unseren Statuten und der Mitgliedschaft bei der Swiss Olympic Association klar positioniert.
Schweizerischer Pontonier-Sportverband


