| Die Präsidenten- und Fahrchefkonferenz 2009 fand am 14. November 2009 in Schwaderloch statt. Die Pontoniere, aber auch die Bevölkerung von Schwaderloch, freuten sich darüber, dass am 14. November 2009 Schwaderloch das Zentrum des Schweiz. Pontoniersportes war. Sie hiessen alle Präsidenten und Fahrchefs der Sektionen herzlich Willkommen! |
Raphael Gurzeler, Präsident Pontoniere Schwaderloch, begrüsste die Anwesenden und erläuterte einige organisatorische Punkte zum Ablauf der Versammlung. Er dankte im Speziellen Marcel Güntert für die audiovisuelle Einführung. Aber auch der Gemeinderat erhält ein Lob für die tatkräftige Unterstützung der Pontoniere. Der Firma Leuenberger sowie der Raiffeisenbank und Weiteren dankt er für die aktuellen Sponsorings.
Zentralpräsident Walter Andrey begrüsste danach ebenfalls die Anwesenden und die Gäste Vizeammann Martin Krammer, Roger Kocher vom LVb G/Rttg sowie die Mitglieder der erweiterten Verbandsleitung. Er wies auf die starke Vereinstätigkeit der Vorzeigesektion Schwaderloch hin und erwähnte, dass das Engagement nicht zuletzt in der Durchführung dieser Versammlung wie auch der Wettfahren für den Verband manifest werden. Vizeammann Martin Krammer begrüsste herzlich die Anwesenden im Namen der Gemeinde Schwaderloch und stellte die Eigenheiten der Gemeinde Schwaderloch vor. Das Dorf hat eine alte Geschichte, die bis in die frühen Römerzeiten zurückgeht und liegt geographisch in der Mitte zwischen Zürich und Basel. Er dankt den Pontonieren für ihre engagierte Tätigkeit und dass der Namen des Dorfes positiv nach Aussen getragen wird. Er wünscht dem Verein alles Gute für die Durchführung der Schweizermeisterschaft im nächsten Jahr und dem SPSV eine erfolgreiche Versammlung. Nach diesen Begrüssungsworten wurde die Konferenz konstituiert. Anwesend waren 40 Sektionen mit 80 Sektionsvertretern sowie zehn Geschäftsleitungsmitglieder, was total 90 Stimmen ergab. Entschuldigt war die Sektion Genf.
Tätigkeitsberichte
Geschäftsleitung: Walter Andrey zog eine positive Bilanz des letzten Geschäftsjahres. Das Eidgenössische in Aarwangen war ein voller Erfolg und ein sehr guter Auftritt in der Öffentlichkeit. Sein Dank geht an das OK, insbesondere an den OK-Präsidenten Beat Joss. Er hält fest, dass die Diskussionen im Vorfeld des Eidgenössischen die Pontoniere aufgerüttelt haben. Unsere Erwartungshaltungen für zukünftige Grossanlässe müssen abgeglichen und im neuen WKR eingebunden werden. Weiter erwähnte Walter Andrey die Delegiertenversammlung in Aarau, den Kamprichterkurs in Aarwangen und die durchgeführten Wettfahren als wertvolle Beiträge zum gelungenen Geschäftsjahr.
Jungpontonierlager: Sandro Stücheli (Lagerleiter) fasste das JP-Lager 2009 zusammen. Das Wetter war mässig, dafür die Stimmung umso besser. Er präsentiert einige Zahlen: Total 214 Teilnehmer, davon 61 Leiter/Helfer. Neu waren Bootsführer im Einsatz, um die Sicherheitsvorschriften jederzeit erfüllen zu können. Es zeigt sich ein Trend zu mehr Teilnehmerinnen. Rund 40 Mädchen haben am Lager teilgenommen. Das nächste Lager ist vom 22. – 31. Juli 2010 geplant. Gesucht werden Helfer auf allen Ebenen, im Besonderen zusätzliche Schiffsführer. Junge Pontoniere mit militärischem Schiffsführerausweis könnten auf diese Weise einen Einstieg in eine spätere Leiterkarriere proben. Die Sektionen sind aufgerufen, dafür Werbung zu machen. Walter Andrey dankt Sandro Stücheli für den Elan, mit welchen er das Lager durchgeführt hat. Der Dank geht auch an Markus Frei für die professionelle Unterstützung und an alle weiteren Helfer die zum Gelingen des Lagers beigetragen haben. Es ist für alle Beteiligten eine grosse Verantwortung und grossartige Leistung.
Wettkämpfe/Technik: Martin Lüscher blickte auf die Wettfahren zurück. Die Details sind dem Rückblick von Jürg Aebi im Pontonier 09/09 zu entnehmen. Martin Lüscher erwähnt, dass künftig für den Bootfährenwettkampf aufgefrischtes Material zur Verfügung gestellt wird. Weiter hat sich am Eidgenössischen einmal mehr gezeigt, dass die Wettkampf-Software am Anschlag ist. Das neue Programm ist in Evaluation. Die erkannten Schwachstellen werden von der TK angepasst. Er dankte allen für die Durchführung von Wettkämpfen und für den fairen Umgang miteinander.
Wettkampfreglement (WKR): Der ehrgeizig gesteckte Zeitplan konnte nicht eingehalten werden. Der Verband hat erkannt, dass nebst den technischen Teilen auch auch eine Strategie in das Reglement integriert werden muss. Es wurde darum mehr Zeit investiert. Der Entwurf des Wettkampfreglementen-Textes wurde allen Vereinen zugestellt. Die Verabschiedung ist auf die PFK 2010 geplant. Es wurden drei basisorientierte Arbeitsgruppen ins Leben gerufen. Das neue Reglement soll im nächsten Jahr an den Wettfahren in Bremgarten und Mumpf getestet werden. Martin Lüscher erwähnt, dass die Basisorientierung den direkten Input der Sektionen in die einzelnen Arbeitsgruppen vorsah. Dies scheint nicht überall so verstanden worden zu sein und er fordert die Sektionen auf, allfällige Anregungen zum WKR bis Ende Januar 2010 per Email der TK zuzustellen. Weiteres Vorgehen: Im Februar erfolgt eine gemeinsame Sitzung mit der TK und den WKR-Arbeitsgruppen um eine grösstmögliche Übereinstimmung zu finden und den WKR-Text zu redigieren. Im März erfolgt eine weitere Vernehmlassungsrunde bei den Sektionen. Im April wird an einer ausserordentlichen PFK das neue WKR beraten und am Fällbaum Cup Bremgarten und dem Einzelwettfahren in Mumpf erfolgt der Live-Test. Anschliessend werden die letzten Korrekturen angebracht und das WKR acht Wochen vor der PFK 2010 in die Vernehmlassung gegeben.
Zusammenarbeit mit LVB G/Rttg und SAT/VBS: Roger Kocher dankte für die Einladung zur Konferenz. Bundesrat Maurer lässt die besten Grüsse ausrichten und war vom Eidgenössischen in Aarwangen sehr angetan. Brigadier Rüdin lässt ebenfalls grüssen und bietet den Pontonieren weiterhin seine Unterstützung an. Die Bootslieferung und der Rückschub durch das Zeughaus wechseln von der Bahn auf die Strasse. Die Schlauchboote werden wieder im Stützpunktkonzept abgegeben. Walter Andrey dankte Roger Kocher für seine Bemühungen, erwähnte die gute Zusammenarbeit mit dem Kdo Lehrverband und lies die besten Grüsse übermitteln.
Mitgliedschaft MIRA: Markus Frei orientierte, dass die Mitgliedschaft durch den SPSV vollzogen wurde. Es gehe nun um die Umsetzung in den einzelnen Sektionen. Hierzu müssen die Ansprechpartner gemeldet und ausgebildet werden. Schlussendlich sind alle Vereine Einzelmitglied bei MIRA. Informationen an die Vereine folgen.
Personelles: An der kommenden Delegiertenversammlung werden die Personen Walter Andrey (Zentralpräsident), Rolf Burkhalter (Chef EDV/Dienste) und Beat Joss (Chef Material) von ihren Ämtern zurücktreten. Die Geschäftsleitung ist auf Kandidatensuche resp. ist teilweise schon fündig geworden. Er ermutert die Vereine, Vorschläge bis spätestens 15.12.2009 zu Handen DV einzureichen.
Wettkämpfe 2010: Die drei Wettkämpfe im nächsten Jahr werden von den Vereinsmitgliedern vorgestellt. Es sind dies: Fällbaum-Cup Bremgarten (15. Mai 2010), Jubiläums-Einzelwettfahren Dietikon (12. bis 13. Juni 2010) und der Saisonhöhepunkt mit der CH-Meisterschaft vom 25. bis 27. Juni 2010 in Schwaderloch. In diesem Zusammenhang wurde dann auch die Startauslosung für die CH-Meisterschaft getätigt. Das Resultat präsentiert sich wie folgt (nachf. Reihenfolge somit gleich Startreihenfolge):
Gesetzte Sektionen: Schwaderloch, Laufenburg, Klingnau, Sisseln, Zurzach, Brugg Auslosung: Dietikon, Eglisau, Schmerikon, Bremgarten, Ellikon, Ligerz, Bex, Mellingen, Stein am Rhein, Baden, Aarwangen, Worblaufen, Wallbach, Aarau, Thun, Rheinfelden, Buchs, Ottenbach, Solothurn, Diessenhofen, Olten, Murgenthal, Wynau, Schaffhausen, Luzern, Bern, Zürich, Wangen a.A., Oberried, Basel, Biel, Aarburg, Schönenwerd, Mumpf
Weitere Traktanden folgten, die hier nicht weiter im Detail erläutert werden. Die genauen Informationen folgen im Verbandsorgan "pontonier" Nr. 11+12/09, welches demnächst erscheinen wird.
Bilder des Tages:
|