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Tagesbericht JPL 17.07.2015

JPL 2015Puh: war das eine heisse JPL-Nacht – aber sicher nicht so wie dies sich jetzt einige Lesende vorstellen. Nein – es war wirklich nur tropisch heiss, so dass die Schlafsäcke höchstens als Unterlage dienten und ganz sicher nicht zum Zudecken genutzt wurden. Nach dem Frühstück begann der Ausbildungsteil des JPL’15 für die SF-Teilnehmenden gleich mit der ersten Schwimmlektion im Thuner-Bad – was für einmal als Wohltat (nach der warmen Nacht) und nicht als Stress empfunden wurde.


Die Kurs- und Gruppenleiter A, B und C sägten und hämmerten an den Zeltkonstruktionen für ihre bald eintreffenden Kids rum und die Lagerleitung bereitete die Listen für ein absolut neues Jungpontonier-Lagereintrittscontrollingkontrollsystem – kurz „JPLECKS“ genannt – vor. Dabei sollten die einrücken JPL-Teilnehmenden zuerst durch die Lagerleitung den Kursen zugewiesen werden, durch die zuständigen Kursleiter auf der Kontrollliste abgestrichen werden und diese Kontrolle mit einem grün markierten Daumennagel bei den Jungs und Girls (bei diesen je nachdem über den bereits vorhandenen Nagellack) sichtbar gemacht werden. Und ins Boot zum Transport nach Einigen durften dann nur „grüne-Daumennagel-markierte“ JP’s einsteigen.


JPL 2015Beim vorgezogenen Mittagessen für alle „JPLECKS“-Beteiligten in Form von Eierspätzli, Braten und Rüebli bereiteten sich die Leitenden auf den Ansturm der Kids vor. Per Übersetzboot oder Fahrzeug ging’s dann zum Bahnhof Thun wo bereits eine halbe Stunde vor dem offiziellen Start jede Menge Koffern, Jungpontoniere und JP-Eltern herumstanden. Beim Lagerleiter läutete währenddessen öfters das Handy da scheinbar die SBB-Züge nicht so hitzeresistent waren wie die JP’s und unsere Einrückenden – bedingt durch ausgefallene Züge – teilweise eine verspätete Ankunft in Thun anmeldeten. Pünktlich um 12 Uhr begrüsste der Lagerleiter Roger Kocher die Anwesenden, informierte und startete mit dem „JPLECKS“. Und siehe da: das „JPLECKS“ schlug voll ein und die Lagerleitung verfügte bereits nach rund 40 Minuten über den Saldo der eingerückten JPL-er. Gut: der Kursleiter 4 samt seinen Gruppenleiter schien bei der Instruktion „JPLECKS“ durch den Administrator nicht ganz bei der Sache gewesen zu sein und markierten beim „JPLECKS“ statt dem  linken Daumennagel die linke Wange. Dies war natürlich nicht zwingend der ideale Start des 4-er Kaders bezüglich der JPL’15-Zusammenarbeit mit dem Administrator!

JPL 2015Nach der Schiffsreise Thun – Einigen und dem staubenden Gepäcktransport durchs Lagergelände, starteten die Jungpontoniere sofort mit dem Weiteraufbau ihrer Zelte. Das Aufbautempo wurde noch weiter erhöht, als das erste Donnern zu hören und die ersten Regentröpfli (heja – wir sind ja schliesslich in Einigen) zu spüren waren. So standen beim ersten kleinen Gewitterschauer um 16 Uhr bereits für alle Teilnehmenden und Gepäckstücke provisorische Zeltdächer zur Verfügung. Während dem die Jüngeren weiter bauten, schlugen sich die Schiffsführer-Kandidaten weiterhin mit der theoretischen und praktischen Bootsausbildung rum bevor sich die SF-ler zum Abschluss des Nachmittags noch mit Erster Hilfe befassen durften (resp. mussten). Beim Kursleiterrapport konnte dann schon ein erfreulicher Stand bezüglich Zeltaufbau vermeldet werden und auch das „JPLECKS“ konnte als voller Erfolg verbucht werden – mit Ausnahme der grünen Wangen-Strichlerei des Kurs 4-Kaders!     
Ab 18 Uhr musste nun die Küche zeigen, dass sie für die, mittlerweilen rund 250 hungrigen, Münder genügend Spaghetti Bolognese samt Salat produzieren können. Und der Küchenchef „Schnidi“ mit seiner Crew hat dies dann auch mit Bravour bewiesen!

JPL 2015So gestärkt konnte sich nun – neben den SF-lern – auch der Kurs 4-er am Abend mit Bootstheorien anzufreunden versuchen. Die Kurse A bis C bauten weiter an ihren mehr oder weniger phantasievollen Zelten rum und gruben vor allem – in weiser Voraussicht – auch grosszügige Regenabflussgräben. Einzig das Nicola-Zelt im Kurs A konnte darauf verzichten, da diese die Schlafstellen erhöht ab Boden bauten und  somit allfälliger Regen ungehindert unter den Nachtlagern durchfliessen konnte – so quasi „Schlafen im Stroh über Wasser“. Parallel dazu besuchte der Lagerleiter sämtliche Kurse um ihnen die Lager-Gepflogenheiten näher zu bringen. Für die Kurse A, B, C und 4 war an diesem ersten Lager-Tag  um 22 Uhr Feierabend und Gut-Nachtgeschichte angesagt, einzig die SF-ler durften noch eine Stunde länger damit zuwarten. Die Leitungscrew zögerte den Schlafsack-Besuch – angesichts der bevorstehenden Einiger Tropennacht – im Lagerkafi noch etwas heraus und diskutierten die Höhenpunkte des ersten JPL-Freitags im 2015 (und somit natürlich auch die erfolgreiche Premiere des „JPLECKS“).



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