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Tagesbericht JPL 24.07.2014

JPL 2014Heute Morgen stand Lagerleiter Roger Kocher eigentlich unerwartet früh bereits um 6.15 Uhr bei mir in der Tür des Leitercontainers. Nach kurzem Blick auf das Tagesprogramm war jedoch klar weshalb: heute stand der offizielle JPL-Besuchstag auf dem Programm und neben der Pontonier-Verbandsspitze auch der Chef der Armee KKdt André Blattmann als JPL-Gast angekündigt. Seine Nerven wurden kurz danach ein erstes Mal auf die Probe gestellt, als vermeldet wurde, dass in der vergangenen Nacht einige Mitglieder des Leiterteams die „gloriose“ Idee hatten, das Leiterkafi-Zelt komplett mit Luftballonen aufzufüllen.

JPL 2014Dank dieser – nennen wir es mal ganz milde – „sehr unüberlegten“ Überraschung waren noch vor dem Start des Besuchstag wieder sechs Helfer während knapp einer halben Stunde mit nicht notwendiger Zusatzarbeit beschäftigt. Diese vertane Arbeitszeit machte sich dann auch bei den restlichen Vorbereitungsarbeiten bemerkbar, welche erst kurz vor dem Eintreffen der ersten Kampfrichter und Gäste um 8.15 Uhr einigermassen abgeschlossen werden konnten.


JPL 2014Von dieser Episode unbelastet waren die Lagerteilnehmenden nach dem Frühstück mit Aufräum- und Putzarbeiten in den Zelten beschäftigt, damit die Besuchenden möglichst einen – trotz Dreck und Schlamm – einen möglichst „Meister Properen“ Eindruck vom Lager mitnehmen würden. Anschliessend starteten die Kurse 4 und 5 mit den praktischen Motorbootprüfungen und der Kurs C verschob sich per Schiff nach Thun zum traditionellen Einzelwettfahren am Brahmsquai. Der Kurs A betrieb im Lagergelände Kartenlehre und Sanitätsausbildung während der Kurs B, nach ihren letzten Schwimmlektionen in Thun im Lagergelände einen Schnürwettkampf absolvierte.

JPL 2014Während dem trafen beim Leiterkafi-Zelt die letzten Gäste zu Kafi / Gipfeli ein und wurden durch den Verbandspräsidenten Markus Howald und den Lagerleiter begrüsst und über den aktuellen JPL-Stand informiert. Anschliessend begab sich die Gästeschar auf den Marsch durch das Lagergelände. Dabei informierte Lagerleiter Roger Kocher den „höchsten“ Besucher KKdt Blattmann sowie die übrigen Gäste als Alleinunterhalter über die Kurse, Zelte, Dienste und Zägge-Bar. Die Frage bezüglich der Kurs A- und B-Zelte mitten auf dem bisherigen Lagerweg und zum Offside-Zelt daneben konnte aber auch er nicht beantworten. Der Himmel fand scheinbar wenig Gefallen an den JPL-Gästen oder die Wetterbestellung des Lagerleiters war dort nicht angekommen: nachdem dieser nämlich noch um 8 Uhr verkündet hatte, dass es gemäss seinem i-Phone-App erst um 12.30 Uhr in Einigen regnen werde, hatte sich Petrus entschlossen, nach einem leichten annässen während dem Lagerdurchmarsch, den Regenhahn mehr und mehr zu öffnen. Da beim Personenverlad in die Schiffe vom, am Vorabend in Aussicht gestellten, Transportbus nichts zu sehen war, stiegen fast alle Gäste im Regen in die Boote – auch der 90-jährige JPL-Veteran Karl-Heinz Hofer.

 

JPL 2014Kaum auf dem See zeigte uns Petrus nun was er drauf hatte: es „schiffte wie-n-e moorä“. Das eine Boot mit den höchsten Gästen machte kurzum und klammheimlich rechtsumkehrt und fuhr zurück ans Trockene ins JPL. Die übrigen fünf Boote bekamen davon nichts mit und fuhren durch den „Schiff“ wie geplant nach Hünibach um den C-lern beim Wettfahren zuzusehen. Dort angekommen flüchteten jedoch die komplett durchnässten Gäste unter ein Vordach und einzig die wettfahrenden JPL-er des Kurs C sowie die wetterfesten Kampfrichter hielten sich an das vorgegebene Programm. Nach einigem Hin und Her organisierte uns der anwesende Chef des Zeughaus Thun, Werner Gisler, netterweise einen Armee-Car welcher dann die Gäste regengeschützt auf dem Landweg zum Apéro ins Lager zurück brachte. Beim anschliessenden, vorzüglichen Mittagessen (Rindsbraten, Broccoli und Spätzle) war der sehr feuchte Morgen beinahe schon wieder vergessen. Auch wie üblich versammelte sich nach dem Mittagessen das ganze Lager um den Ansprachen des Lagerleiters, des Korpskommandanten und des Verbandspräsidenten zu lauschen.

JPL 2014Danach begab sich der Kurs A zum „rutschbähnelen“ nach Oberhofen, der (wieder trockene) Kurs C ging nach Thun zum „panzersimulatiönelen“ und der Kurs B ging in die Lagerumgebung „exkursiönelen“. Gegen Abend waren wieder alle zurück im Lager um ihre Grillfeuer in Gang zu bringen, da die Spiesse, Cervelats und Schlangenbrote, welche zu Salaten und Chips von der Küche an die Kurse angeliefert wurden, selber zubereitet werden mussten. Meist gut genährt, ging’s dann vom Lagerfeuer direkt ins Zelt wo man möglichst ganz ruhig auf den finalen Durchgang des Zeltwettbewerb-Bewertungsfachmann wartet – um dann anschliessend halt wieder fröhlich weiter zu „schnäderen“ (und dies nicht nur in den Mädchenzelten!).

 

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