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Tagesbericht JPL 26.07.2014

JPL 2014„Geit’s no?“ – Bereits um 5 Uhr(!) wurden die Leiter von Lucas (mit c) geweckt, damit das Leiter-samt Garderobezelt sofort von den persönlichen Utensilien geräumt werden konnte. Dies passierte etwas stilvoller als am Vortag der Rückbau der Leiter-Waschgelegenheit, bei welcher die Toilettentaschen einfach auf den Waldboden – und später im Regen – hingestellt wurden (Motto: „Bim Schaffä öppis däichä isch mängisch Glückssach“). So wurde heute das Leiter-Gepäck – wie auch später das JP-Gepäck – schön regengeschützt deponiert. Und dies war eine absolut sinnvolle Massnahme, begann es doch bereits vor dem Wecken der Jungen um 05.30 Uhr zu regnen. Und gegen 7 Uhr ergoss sich dann wieder so ein richtiger Einiger-Dauerregen übers Lager.

 

JPL 2014Auch die Jungen räumten nach der Tagwache sofort ihre Zelte und begannen mit dem Rückbau der provisorischen Unterkünfte. Überall wurden Zeltblachen entknöpft und gefaltet, die Holzkonstruktionen der Zelte knallten zu Boden und der Lärm des Entnagelns der Balken und Bretter tönte durch den vorher stillen Kander-Wald. Nach dem Abflauen der ersten Arbeitswut wurden die Batterien der Lagerteilnehmenden mit einem Sandwich (wahlweise mit Schinken, Salami oder Käse > bei JP-lern eher unbeliebt) und einem Schoko-Getränk wieder aufgeladen. Und weil das Küchenteam wohl die süffisante Anmerkung des JPL-Tagesbericht-Schreiberlings bezüglich 08/15-Frühstück mitbekommen hat, wurden heute auch noch frische Buttergipfeli abgegeben – habe ich hören sagen, weil ich, ich habe (natürlich) wieder keines gekriegt!

 

JPL 2014So gestärkt ging der Rückbau im strömenden Regen weiter und einzig die lodernden Restholz-Feuer vermochten etwas Heiterkeit in den ansonsten regentrüben Wald zu zaubern. Früh morgens rückten auch die Mitarbeitenden des Zeughauses Thun an, um die restliche Materialrückgabe zu überwachen und zu koordinieren. Bei den Jungen (aber auch den Leitern) war, angesichts des Regenwetters, schon ein spürbar verminderter Abbau-Enthusiasmus spürbar. Aber endlich, endlich verschwanden auch die letzten Zeltüberreste ab dem bisher verbauten Lagerweg und jedermann konnte nun wieder ungehindert direkt durch das Lagergelände marschieren – und dies nach rund 10 mühsamen, Weg-Umleitungstagen. Die Kursleiter A und B werden für ihren „Frevel“ noch lange in der JPL-Geschichte notiert bleiben. Ach ja: und ganz zum Lagerschluss wurde auch das Rätsel um das Offside-Zelt des Kurs A gelöst. Gemäss Gruppenleiter Nicola wurde der Standort so gewählt, dass einerseits seine Jungs etwas mehr Nachtruhe hätten (was sich bezüglich Zeltwettbewerb bewährte) und andererseits diese dort auch etwas mehr Schutz vor der Einiger-Sonne hätten (was sich angesichts der häufigen JPL-Regenfälle als nicht wahnsinnig erfolgreich herausstellte).


JPL 2014Kurz nach 9 Uhr war die Hauptarbeit beim Lagerrückbau scheinbar erledigt, denn die Jungen drängten sich immer mehr in Richtung Gepäckdepot respektive Lagerausgang wo bereits die ersten Eltern auf sie warteten. Pünktlich um 9.50 Uhr verabschiedete Lagerleiter Roger Kocher die diesjährigen JP-ler und wünschten ihnen eine unfallfreie Heimreise. Und schon wälzte sich die schon etwas arg schmutzige und schwer Gepäck beladene JP-Schlange aus dem Lagergelände Richtung Thun-Bus (welcher wohl anschliessend eine Grossreinigung benötigt hat).

JPL 2014Das zurückgebliebene Lagerteam machte sich noch hinter die, durch die Jungen nicht erledigten, Restarbeiten, wobei es mehrere Aufrufe der Leiter brauchte, um die etwas lethargischen Team-Mitglieder für einen nochmaligen Einsatz zum Feuerstellen schliessen, Lagerüberreste sammeln und Material zusammentragen zu motivieren. Dazwischen wurde noch die Spesenpauschalen ausbezahlt und öfters anschliessend bei der Lagerkafi-CEO Claudi Käser als Zahlungsanteil an die Gesamtrechnung für die vergangenen Leiterkafi-Konsumationen gleich wieder abgegeben.

JPL 2014Nachdem das Zeughaus mit dem Restmaterial weg gefahren war, und Nöudu, als Liegenschaftsvertreter, das Lagerareal als genügend instand gestellt zurück genommen hatte, konnte dann der Lagerleiter um 12.30 Uhr das Leiterteam über die Materialabrechnung des Lagers (etwas kleinerer Verlust als im letzten Jahr) informieren und allen eine gute Heimreise wünschen. Das 58. Jungpontonierlager wird als Lager in Erinnerung bleiben, welches spezielle Situationen (Hochwasser, keine Talfahrt, Programmänderungen, nässester Besuchstag, Zelte A & B mitten auf dem Weg usw.) beinhaltet hat aber glücklicherweise dennoch ohne grössere Unfälle beendet werden konnte.

 

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