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SPSV








JPL-Tagesbericht vom 23.07.2009

„Het ächt d’s Wätter hüt-e-morge?“ – dies war die meistgehörte Frage beim Frühstück. Um das übliche Programm des offiziellen Besuchstags samt obligater Bootsfahrt zum Wettfahren in Thun durchzuführen wäre Regenwetter überhaupt nicht willkommen. Doch bereits die beinahe 30 Grad am Morgen früh – hervor gerufen durch den Haslitaler - Föhn (welcher bis auf den Thunersee blies) sowie den Saharastaub aus dem Süden welcher das Bergpanorama nur noch schemenhaft zeigte, liessen hoffen, dass die angekündigte Regenfront erst später in Einigen eintreffen würden.


Nach dem Frühstück stellten deshalb die Lagerteilnehmenden noch rasch die Zelte samt Inhalt in Ordnung so dass diese sich dann den kommenden Besucher auch ansprechend präsentierten. Anschliessend widmete sich der Kurs A dem Schnüren, Kartenlesen und der ersten Hilfe und der Kurs B begab sich zu den Schwimmprüfungen in die Thuner – Badi um anschliessend ebenfalls noch das Schnüren zu üben. Der Kurs C bereitet sich am Brahmsquai in Thun zum Wettfahren vor. Die zwölf Kampfrichter trafen sich wie üblich ab 8 Uhr zu Kaffee und Gipfeli im „Häxe – Kafi“ von wo sie dann zum Einsatzort nach Thun fuhren. In den Kurse 4 und 5 wurden während dem Donnerstag die zweite Hälfte der Bootsführerprüfungen durch die militärischen Experten abgenommen. Ab 8.45 Uhr trafen dann die rund 50 Gäste zum JPL - Besuchstag ein wo diese dann, nach Kaffee und Gipfel, vom Lagerleiter Sandro Stücheli sowie von Markus Frei, als zuständigem Mitglieder der SPSV–Verbandsleitung, begrüsst und über das aktuelle Lager orientiert wurden. Nach dem Gästerundgang durch das Lagergelände konnte der vorgesehene Besuchertransfer nach Thun – dank dem weiterhin blasenden Föhn – wie vorgesehen mit Booten, gesteuert durch neu brevetierten Schiffsführer, durchgeführt werden. Das dabei einige Gäste die Auswirkung des Föhns in Form einer unerwarteten Dusche zu spüren bekamen sei hier nur am Rande erwähnt. Unsere Gäste aus den Bereichen Politik, Verband, Sponsoren und Militär begutachteten in Thun den Einsatz der Wettfahrpaare aus dem Kurs C und warteten natürlich gespannt auf die Ankündigung, wer von ihnen dieses Jahr den Gästewettkampf bestreiten „dürfe“.

Aufgrund dieser Selektion zeigten dann Werner Arn, als Vertreter der LBA, Heinz von Gunten, als Vertreter der Gemeinde Spiez sowie Chantal Burkhalter, als Ehefrau eines Verbandsvorstandsmitglied, zu was sie als „Weidling – Neulinge“ – natürlich alle begleitet von erfahrenen „Steuerfrauen“ aus dem Kurs C – auf dem speziellen Wettkampfparcours fähig sind. Mancher staunte mit welcher Fertigkeit diese Pontonier – Laien mit Ruder und Stachel umgingen! Nach diesem amüsanten Zwischenakt starteten die Boote zurück Richtung Einigen, wobei dabei ein paar Regentröpfli einen nahenden Wetterumschwung ankündigten – bevor der Föhn erneut das Zepter übernahm und für weiteren Sonnenschein sorgte. Nachdem Apéro, welcher zur Sicherheit für einmal im Theoriesaal „unter Dach“ stattfand, genossen die Gäste, zusammen mit den Lagerteilnehmenden, das servierte Mittagsmenu bestehend aus Braten, Polenta und Dörrbohnen welches wiederum hervorragend von der Küchenmannschaft zubereitet wurde. Vor allen versammelten Kursen ergriffen der Lagerleiter Sandro Stücheli und der Verbandspräsident Walter Andrey das Wort um den anwesenden Gästen und Kampfrichtern, vor allem auch im Namen der über 200 anwesenden JPL - er für ihre Unterstützung und Beihilfe zu unserem Lager zu danken. Anschliessend konnte der Administrator Hans Ulrich Mani das, mit Spannung erwartete, Ergebnis des Gästefahrens bekannt geben. Den Kranz als Sieger konnten das Frauenpaar Chantal Burkhalter mit Jungfahrerin Silvia Brönnimann entgegennehmen, womit – wie im letzten Jahr – die Frau den männlichen Gästefahrern den Meister zeigte.

Nach dem Mittagessen genossen die Gäste den Kaffee samt Dessert in unserem „Häxe – Kafi“ – notabene immer noch unter freiem Himmel bei Sonnenschein. Der Kurs A setzte nach Oberhofen über um dort auch ausgiebig die Badi - Rutschbahn zu testen, währenddem der Kurs B die vorgesehene Seilparkbegehung im Gurnigelgebiet, angesichts des aufziehenden Gewittersturms, durch einen Beizenbesuch mit Coupe – Essen ersetzen musste. Im nun doch auch in Einigen einsetzenden Regen kehrten alle Kurse zu ihren Zelten zurück um anlässlich des Grillabends in ihrem jeweiligen Kreis das Nachtessen selber zuzubereiten. Im „Häxe – Kafi“ breitete sich derweil ein käsiger Geruch aus, bereitete doch unsere neue Kafi – Leitung Claudia dem Lagerstab ein leckeres Fondue zu. Begleitet von einigen Regenschauern krochen die Jungen gegen 22 Uhr in die Schlafsäcke um die zweitletzte Einiger – Nacht zu geniessen. 

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