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JPL-Tagesbericht vom 27.07.2010

JPL 2010Heute hatten die Leiter bei den jüngeren Lagerteilnehmenden der Kurs A bis C kein Problem diese frühmorgens kurz nach halbsieben aus ihren „Schlummertüten" zu locken. Denn Allen war klar, dass für sie heute DAS Highlight des JPL in Form der Talfahrt Thun – Bern mit den Schlauchbooten bevorstand. Noch vor dem Morgenessen wurden die trocken verpackten Reservekleider auf dem Lastwagen verstaut.


Ein Blick zum Himmel zeigte zwar noch einige Wolken und Regenschwaden entlang der Stockhornkette, doch der Wetterbericht sah ja eigentlich ganz ordentliches Wetter vor. So wurden die Jugendlichen per Boot nach Thun gebracht wo im Schwäbis bereits 12 Schlauchboote auf sie warteten. Gegenüber den Vorjahren hatte die Lagerleitung - angesichts der kleineren Gruppen – in Absprache mit den Kursleitern eine Neuerung bekannt gegeben, welche jedoch bei vereinzelten (sieggewohnten) Schlauchbootkapitänen aus dem Kurs C ein Stirnrunzeln (und auch mehr!?!) auslöste. Um möglichst gleichwertige Bootsbesatzungen zu erhalten, waren – statt den üblichen Gruppen - am Sonntagabend Besatzungen aus jeweils etwa gleichvielen JP-lern aus den Kursen A bis C per Los zusammengestellt worden. So machten sich dann diese gemischten Gruppen an die Vorbereitung der ersten Disziplin im Schlauchbootwettbewerb bei der es um das möglichst rasche Aufpumpen des Schlauchboots ging. Auf ein entsprechendes Kommando ging die Pumperei – teilweise lautstark von den zuständigen Kapitänen angefeuert – los und nach bloss rund fünf Minuten war das erste Boot prall voll Luft.

JPL 2010Nach dem Einwassern ging die Fahrt Richtung „Uttig-Welle" los, wo bereits die Lagerleitung zu zweit samt Fotoapparat auf die Bootsdurchfahrten warteten. Zu sehen bekamen diese dann zum Beispiel ein elegante Pirouette eines alleine rudernden C-Bootskapitän, eine zürcherische Gallionsfigur ganz vorne in einem Schlauchboot, dann passierten zwei Boote die Welle gleich nebeneinander (was – angesichts des Risikos – vom Lagerleiter mit einem prägnanten Stirnrunzeln zur Kenntnis genommen wurde), eine weitere Bootscrew fuhr mit eingezogenen Paddeln tief im Schlauchboot versteckt vorbei - aber auch ganz „normale" Durchfahrten waren zu sehen. Eine Widerwasser-Karussellfahrt wie dies der Lagerleiter am Montag vollbracht hat, musste jedoch niemand in Kauf nehmen und somit musste auch das Rettungsboot nicht eingreifen. Nach einer bewerteten Ziellandung in Kiesen folgte dann eine Durchfahrtswertung unter der Badi-Brücke in Münsingen durch. Dabei zeigte sich, dass unserer Transportdisponent Bär beim Lesen der Flusskarte einige Probleme hatte den er wartete statt auf der Münsingen- vergeblich auf der Augutbrücke (rund 6km weiter flussabwärts) auf die Boote welche bereits weit davor bei der Hunzigenbrücke zum Mittagessen an Land gingen. Dort wurden die Jungs und Mädels samt Leitercrew durch das Küchenteam traditionsgemäss mit Schnitzelbrot – sowie anschliessend – mit einem Hamburgerbrot à discrétion verpflegt. Zum Dessert konnte wiederum zwischen diversen Früchten oder einem Nussgipfel gewählt werden. Dasselbe Menu erhielten auch der Kurs 4 und 5 in Einigen, welcher zum Schlussspurt für die mittwochs beginnenden Motorbootprüfungen ansetzten.

JPL 2010Nach dem Mittagessen stiessen die Schlauchboote bei der Rubigenbrücke ab um noch den letzten Teil des Wettkampfs mit einer Durchfahrt unter der Auguetbrücke (diesmal war Bär mit seinen Leuten dann zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort!!) und einem Zeitfahren zum Depot des PFV Bern mit möglichst hoher Punktzahl abzuschliessen. Nachdem Auswassern und dem Verlad der Boote konnten dann die JP-ler wiederum die Stadt Bern erkunden bevor es kurz nach fünf Uhr per Zug nach Thun und per Schiff nach Einigen zurückging. Da sich alle Jungen an das Verkaufsverbot bezüglich Feuerwerk hielten, musste in Thun auch nicht – wie angedroht – weisungswidrig durch JP-ler beschaffte Feuerwerksartikel gratis an Passanten verteilt werden. Gestaffelt wurde dann der Heisshunger im Esssaal mit einem feurigen Riz Casimir bekämpft bevor die Jüngeren – nach einem allfälligen Zägge-Bar-Besuch (falls nach dem Bern-Ausflug noch Geld vorhanden war) – dann die wohlverdiente Bettruhe genossen. Einzig der Kurs 5 machte mit dem Nachtfahren bei Vollmond noch etwas den Thunersee unsicher.

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