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Tagesbericht JPL 26.07.2011

JPL 2011Schon vor dem Morgenessen wurden auf dem Lastwagen vor dem Materialcontainer säckeweise Kleider der Kurse A, B und C verladen um sicherzustellen, dass in der Berner Innenstadt am Nachmittag nur trockene Jungpontoniere unterwegs sein werden. Denn – heute steht für die jüngeren wieder einer der absoluten Lagerhöhepunkte auf dem Programm: die Talfahrt mit den Schlauchbooten von Thuner Schwäbis bis ins Marzili nach Bern.

 



So war dann das Zmorge für diese JP's nur eine kurze Sequenz, denn bereits warteten die Übersetzboote um diese von Einigen nach Thun zu transportieren. Nur die Kurse 4 und 5 liessen sich etwas mehr Zeit beim Frühstück denn auf sie wartete ja auch heute „nur" das übliche Ausbildungsprogramm mit den Motorbooten. Die künftigen Schlauchbootfahrerinnen und –fahrer wanderten zwischenzeitlich quer durch die Innenstadt von Thun um bei der Einwasserungsstelle Schwäbis die, von unseren Motorfahrern Toni und Batmann antransportierten Schlauchboote zu übernehmen. Wie bereits im letzten Jahr wurden die Mannschaften nicht mehr kursweise sondern schön anteilsmässig aus den verschiedenen Altersstufen zusammengewürfelt, so dass doch in etwa alle Kapitäne mit ihren Teams über dieselben Siegchancen verfügten. – Und diesmal hörte man – entgegen dem letzten Jahr - praktisch keine Negativreaktionen auf diese Anpassung der doch jahrelang gehegten Tradition (nicht einmal von ehemaligen Lagerleitern!!).

Kaum am Einwasserungsort angekommen wurden wir (vor erst noch getarnt im Gebüsch des Gegenufers) von einem militärischen Experten bezüglich Einhaltung der Regeln und Vorschriften kontrolliert. So erfolgte das Vorbereiten und zeitgestoppte Aufpumpen der Boote diesmal nicht nur unter den Augen der interessierten Passanten sondern auch unter fachkundiger Aufsicht des Lehrverbandvertreters. Etwas nach dem vorgesehenen Starttermin von 09.30 Uhr konnte das erste der zehn Boote in Thun ablegen und machte sich auf die Fahrt Richtung Uttiger-Welle. An dieser „Schlüsselstelle" hatte sich zwischenzeitlich die Lagerleitung (samt Fotoapparat > für die Tages- / Lagerberichte), der Medienchef des Pontonierverbands (samt Fotoapparat und Videokamera > für Werbefilm /-doku des Verbands) sowie der militärische Experte (samt Fotoapparat und Notizbuch > zur Doku allfälliger Regelwidrigkeiten) eingefunden.

Dank dem recht hohen Wasserstand war die Brückendurchfahrt heute recht problemlos befahrbar. Mit dem nötigen Abstand (und somit reglementskonform gestaffelt!) passierten alle Schlauchboote – von diversen Fotolinsen unablässig klickend verfolgt – diese Stelle, wobei auch diesmal das Verhalten der „Passagiere" von eifrig paddelnd, laut schreiend bis zu passiv erdulden oder geniessend („man" hat ja schliesslich eine Schlauchbootfahrt gebucht – von paddeln hat niemand was gesagt) reichte. Nach dieser unbewerteten Passage folgten dann eine bewertete Ziellandung in Jaberg und eine beurteilte Durchfahrt bei der Schützenfahrbrücke Münsingen (alle Achtung: unser Bär war in diesem Jahr zur richtigen Zeit am richtigen Ort!!) bevor bei der Hunzigenbrücke in Rubigen die obligaten Schnitzelbrote samt Desserts unserer Küchencrew – diesmal als Filialbetrieb - auf die hungrigen Jungpontoniere warteten. Nach dem Start zur Weiterfahrt, einer Bewertungsdurchfahrt unter der Auguetbrücke durch und einem Zeitfahren zum Zielort beim Depot des Pontonierfahrvereins Bern konnten dann die Schlauchboote ausgewassert und auf die Lastwagen verladen waren, konnten die Jungpontoniere zum „gänggelen" in die Stadt Bern entlassen werden.

Mit vollen Bäuchen und Einkaufstaschen – aber leeren Geldbörsen – trafen die Aare-Fahrenden per Bahn am Abend dann wieder in Thun ein, von wo sie per Boot – im einsetzenden Regen – wieder ins Lager zum Nachtessen (Tortellini mit Salat) gebracht wurden. Der Kurs 4 und 5 büffelten an diesem Abend nochmals Theorie für die morgigen Prüfungen bevor der Kurs 5 dann auch noch das Nachtfahren absolvierte. Die Schlauchboot-Ausflügler vertrieben sich den Abend noch in den Lagerrunden oder beim Mani an der Zägge-Bar, welcher angesichts deren späteren Heimkehr die Bar dann erst um 21.30 Uhr schloss.

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